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JoulePerformance - Core 5
Patrick
Chefredakteur

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Posts: 1500
# 09.04.2018 - 09:14:10
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Mit dem Core 5 haben wir heute einen leistungsstarken Komplett-PC der Schweizer Gaming Schmiede Joule Performance im Test, welcher nicht nur durch die speziell angefertigte Wasserkühlung, sondern auch durch seine werksseitige Übertaktung punkten möchte.



Welche Details in dem Core 5 von Joule Performance stecken und welche Leistung das System in unserem Test entfalten konnte, erfahrt ihr in diesem Review.


Technische Details:
  • Grafik: ASUS STRIX-GTX1080-A8G-GAMING Overclocked
  • Case: Corsair Crystal Series 570X RGB
  • Netzteil: Seasonic PRIME 850W Gold
  • Mainboard: ASUS STRIX Z370-F GAMING
  • Chipsatz: Intel® Z370
  • Prozessor: Intel® Core i7 8700K
  • Wärmeleitpaste: Thermal Grizzly Conductonaut
  • Prozessor-Wasserblock: EK-Supremacy EVO, Nickel
  • RAM: 2 x 8 GB DDR4 3000 MHz CL 15-17-17-35 Corsair Speicher
  • Grafikkarten-Wasserblock: Bitspower GTX 1080 ROG STRIX Acrylic - Clear
  • Betriebssystem: Windows 10 Pro
  • Speichersystem:
    Samsung SSD 960 Evo M.2 500 GB OS
    WD Blue 2 TB
  • Lüfter: 4x Corsair SP120 RGB LED
  • Radiator: 1x Touchaqua-Radiator 360
  • Kabel-Set: Black & Blue Set (Kunststoffsleeve)
  • Pumpe + AGB: EK-XRES 140 Revo D5 PWM (incl.pump) - Glass
  • Abmessungen: 234 x 480 x 512 mm (Breite x Tiefe x Höhe)


Lieferumfang:
  • Zusammengebautes und vorinstalliertes Core 5 Gamingsystem
  • ca. 150 ml Kühlflüssigkeit
  • Spritzflasche
  • Kabelbinder
  • Stromkabel
  • Netzteilkabel (Seasonic)
  • Handbuch + Treiber CD (ASUS Mainboard)
  • SLI-Brücke
  • RGB-Kabel
  • 3 x SATA-Kabel
  • PCIE-Stromadapter
  • Schraube für M.2 SSD
  • Windows Lizenz
  • Handbuch Core 5 PC
  • Checkliste + Testbericht





Über Joule Performance:

Joule Performance ist eine kleine, feine High-End PC Schmiede aus der Schweiz, deren komplette Gaming PC-Range leistungsoptimiert und overclocked ist – wie z.B. die Craft und Core PC Serie mit Wasserkühlung. Die Systeme zeichnen sich durch innovative Grafikpower und perfekt ausbalancierte Wasserkühlungssysteme aus und sind nur aus den modernsten und hochwertigsten Hardwarekomponenten zusammengesetzt.


Design und Verarbeitung:

Das Core 5 Testsystem, welches wir von Joule Performance für diesen Test zur Verfügung gestellt bekommen haben, erreichte uns in einem mächtigen Karton, welcher die Grundfläche einer halben Europalette hat. Passend hierzu war dieser Karton auch auf einer entsprechenden Einwegpalette verzurrt. Innerhalb der Verpackung ist das vorinstallierte System durch eine ausgiebige Polsterung vor äußeren Einflüssen geschützt.
Entnimmt man den Core 5 aus seiner Verpackung, so hat man ein schon vollständig vormontiertes Gaming-System vor sich stehen.



Als Basis dient hierbei ein Crystal 570X RGB Midi-Tower aus dem Hause Corsair. Das Gehäuse ist nicht nur auf der linken Seite mit einer gehärteten Echtglasscheibe ausgestattet, sondern auch an der Gehäusefront, dem Gehäusedeckel sowie der rechten Gehäuseseite.



Durch diesen Aufbau kann man aus allen Richtungen einen sehr guten Blick auf die verbauten Komponenten werfen.
Als ersten wird einem hierbei die verbaute Wasserkühlung auffallen. Diese wurde seitens Joule Performance speziell auf das Core 5 Gaming System angepasst. Die Basis bildet laut Datenblatt eine Bitspower DDC Plus Pumpe mit entsprechendem TOP Water Tank Integrated Kit 150 - POM Version. In der Realität steckt in unserem Testsystem jedoch eine D5 PWM Pumpe von ekwb,



auf welcher ein 140 ml fassender AGB montiert wurde, welcher ebenfalls von ekwb stammt.



Direkt hinter der Gehäusefront und somit vor der verbauten AGB- und Pumpenkombination wurde ein 360 mm großer Slim-Radiator des hierzulande recht unbekannten taiwanesischen Herstellers Touchaqua verbaut. Positiv überrascht hat uns hierbei, dass der verbaute Radiator nicht, wie viele andere Radiatoren auf günstigere Aluminiumfinnen setzt, sondern auf Kupferfinnen, welche für eine schnellere Wärmeabfuhr sorgen. Betrachtet man den verbauten Radiator jedoch auf der Höhe des AGB-Deckels einmal etwas genauer, so ist zu erkennen, dass die Kühlfinnen an dieser Stelle leicht beschädigt wurden.



Da zwischen den beiden Komponenten nur wenig Platz ist, kann so etwas immer einmal vorkommen, jedoch darf es aus unserer Sicht bei einem System mit einem Verkaufspreis von knapp über 3000€ nicht vorkommen, dass eine solche Beschädigung dann mit einem schwarzen Edding kaschiert wird. Ein Austausch des beschädigten Radiators wäre an dieser Stelle der richtige Weg gewesen.

Die erste Komponente, welche seitens Joule Performance in diesen Kreislauf eingebunden wurde, ist eine ASUS STRIX GTX 1080.



Die verbaute Grafikkarte wurde mit einem Fullcoverkühler sowie einer entsprechenden Backplate von Bitspower ausgestattet und soll so auch im übertakteten Zustand auf einer angenehmen Temperatur laufen.

Als weitere Komponente wurde noch der Prozessor mit in den Kühlkreislauf eingebunden. An dieser stelle setzt Joule Performance auf einen transparenten EK Supremacy EVO mit vernickelter Bodenplatte.



Unter dem verbauten Wasserkühler verbirgt sich eine Intel Core i7 8700K CPU, welche vor der Montage geköpft und mit Grizzly Conductonaut Wärmeleitpaste versehen wurde, durch welche eine noch höhere Performance erreicht werden soll. Joule Performance hat dem in unserem Testsystem verbauten Prozessor einen Takt von 5 GHz eingestellt, womit man hier nicht all zu kräftig an der Taktschraube gedreht hat.
Verbunden wurden die einzelnen Wasserkühlungskomponenten nicht mittels herkömmlicher Schläuche, sondern mittels einem Hard Tubing. Joule Performance hat hierbei auf Acrylrohre zurückgegriffen, welche sauber gebogen wurden. Die verwendeten Anschlüsse sind wie auch der Radiator von Touchaqua.



Bei der Kühlflüssigkeit setzt Joule Performance auf eine blaue und vollkommen undurchsichtige Kühlflüssigkeit. Passend hierzu ist auch die Beleuchtung der vier verbauten Corsair Lüfter eingestellt und auch die Beleuchtungsfarbe des CPU-Kühlers wurde in Blau gehalten.
Ebenfalls zum Design passend werden auch die beiden 8 GB großen und 3000 MHz schnellen Corsair Speicher aus der Venegeance LED Serie beleuchtet.



Leider hat man sich jedoch keine Gedanken um die Beleuchtungsfarbe des verbauten Mainboards sowie der eingesetzten Grafikkarte gemacht. Wo beim Mainboard ein Farbwechsel eingestellt ist, leuchtet die Beleuchtung der GTX 1080 durchgehend in einem gelb/orangfarbenen Farbton.



Eine einheitliche Beleuchtungsfarbe hätte man über eine einfache Softwareeinstellung vornehmen können. Wie wir im weiteren Testverlauf noch feststellen mussten, wurde die entsprechende ASUS-Software, über welche man diese Einstellungen vornehmen kann, leider seitens Joule Performance nicht vorinstalliert.

Verbaut sind die aufgelisteten Komponenten auf einem ASUS STRIX Z370-F Gaming Mainboard, welches sich nicht nur durch eine hohe Performance und einer stabilen Spannungsversorgung in das System passt, sondern auch durch das schlichte Design.

Als Systemlaufwerk wurde seitens Joule Performance eine Samsung 960 EVO M.2 SSD mit einer Speicherkapazität von 500 GB verbaut. Um auch bei einer hohen Beanspruchung nicht so schnell in eine Drosselung des Controllers zu laufen, wurde die SSD unter dem Kühler verbaut, welcher seitens ASUS schon auf dem Mainboard vormontiert ist.



Mit einem Blick auf die Rückseite des Mainboardschlittens findet man direkt hinter der Gehäusefront eine normale HDD vor. Hierbei handelt es sich um eine 2 TB große WD Blue Festplatte. Auch wenn eine WD Black nicht ganz so leise ist, wie die verbaute WD Blue, hätte uns eine WD Black aufgrund der etwas höheren Performance an dieser Stelle etwas besser gefallen.



Im Netzteiltunnel hat Joule Performance mit dem Seasonic Prime Gold 850 Watt ein sehr hochwertiges Netzteil verbaut, welches nicht nur eine hohe Ausgangsleistung, sondern auch stabile Spannungen liefert.



Vielen wird es sicherlich schon bei dem ersten Blick auf das Core 5 aufgefallen sein, dass Joule Performance die beiden PCIe-Kabel sowie das ATX-Kabel mit einem Kabelseeving versehen hat. Im Detail handelt es sich um Verlängerungskabel, welche mit einem blickdichten Kunststoffsleeving versehen wurden.



Etwas irritiert hat uns aufgrund des eingesetzten Sleevings jedoch der Werbeflyer von ASUS, welcher sich noch im Lieferumfang befand und über welchen man vergünstigt hochwertiger gesleevte Kabel von CableMod erwerben kann.

Wo die beiden 6+2-PIN-PCIe-Kabel noch zur Hälfte mit einem blauen und zur anderen Hälfte mit einem schwarzen Sleeving versehen wurden, hat man sich bei dem ATX-Kabelstrang leider zu einem Adapter entschieden, welcher zum größten Teil mit einem schwarzen Sleeving versehen wurde.
Betrachtet man sich das Kabelmanagement einmal etwas genauer, so wird man schnell feststellen, dass man sich nicht nur an dieser Stelle viel Mühe gegeben hat, sondern auch bei dem verwendeten Hard Tubing.



Die Verarbeitung des uns zur Verfügung gestellten Core 5 Testsystems wurde fast durchweg sehr sauber und hochwertig ausgeführt. Gerade bei dem eingesetzte Hardtubing und den ordentlich verlegten Kabeln kann man schnell erkennen, dass man sich beim Zusammenbau des Systems viel Mühe gegeben hat. Um so bedauerlicher ist es jedoch, dass man den leicht beschädigten Radiator einfach im System gelassen hat und zudem noch versucht hat, die Beschädigung mittels eines Eddings oder Ähnlichem zu kaschieren, was aus unserer Sicht bei einem solchen System ein absolutes No-Go ist.


Vergleich: Was kostet die Hardware im Eigenbau

Da die meisten unserer Leser ihre System in der Regel selbst zusammenbauen und eher nur aus akutem Zeitmangel oder der Einstellung „Ich gönne es mir nun einfach mal“ zu einem solchen System greifen, darf ein Preisvergleich zu den einzelnen Komponenten natürlich nicht fehlen. Die aufgelisteten Preise wurden am 29.03.2018 ermittelt und können zu diesem Zeitpunkt nicht mehr mit der Realität übereinstimmen.

- Intel Core i7-8700K, 6x 3.70GHz, boxed ohne Kühler -> 316€
- Corsair Crystal 570X RGB -> 169€
- Seasonic PRIME Ultra 850 Gold -> 144€
- ASUS ROG Strix Z370-F Gaming -> 170€
- Asus ROG Strix GeForce GTX1080-A8G Gaming -> 679€
- EK-Supremacy EVO, Nickel -> 67€
- Corsair Vengeance LED 16 GB Kit blue -> 182€
- Bitspower GTX 1080 ROG STRIX Acrylic -> 168€
- Windows 10 Pro -> 115€
- Samsung SSD 960 Evo M.2 500 GB -> 185€
- WD blue 2 TB -> 59€
- Thermal Grizzly TG-C-001-R Conductonaut Flüssigmetall Wärmeleitpaste -> 8€
- 360-mm-Radiator (Vergleichbares Modell -> 63€
- ek-xres 140 revo d5 pwm - inkl. pumpe -> 140€


Rechnet man nun alle Komponenten zusammen, so kommt man auf einen aktuellen Hardwarepreis von aktuell 2.141€. Hinzurechnen muss man hier noch die Fittinge, HardTubes, Kühlflüssigkeit und die seitens Joule Performance verbauten Sleeved-Verlängerungen. Bei diesen Komponenten liegt man bei noch einmal etwa 160€. Möchte man sich das von uns in diesem Test herangezogene System selbst zusammenbauen, so kann man im Vergleich zu dem von Joule Performance angebotenen System etwa 750€ sparen. Hierbei gilt jedoch zu beachten, dass die Arbeitszeit, welche beim Zusammenbau und der Installation benötigt wird, nicht in die Kalkulation mit eingerechnet ist. Ebenso handelt es sich in einem solchen Fall bei dem Prozessor und der Grafikkarte nicht um selektierte Komponenten.


Software:

Als Betriebssystem hat Joule Performance auf dem Core 5 Windows 10 Pro installiert. Auf unserem Testsystem waren zusätzlich noch die freie und zugleich abgespeckte Version von 3D-Mark sowie CPU-Z installiert. Die seitens ASUS bereitgestellten Tools, über welche man Funktionen wie die Lüftersteuerung sowie die Beleuchtung steuern kann, wurden leider nicht installiert.

Da die Lüftereinstellungen so konfiguriert waren, dass die verbauten Lüfter sogar im Idle alle paar Sekunden hoch- und wieder heruntergeregelt wurden, war die Installation dieser Tools der erste Schritt, welcher von uns vorgenommen wurde.

Überflüssige Software, wie man sie von dem ein oder anderen Hersteller in diversen Formen kennt, wurde seitens Joule Performance nicht installiert. Die einzigen Unterschiede zu einem frisch aufgesetzten Windows 10 Pro lagen in dem eingerichteten Hintergrundbild sowie dem Joule Performance Logo, welches in den Basisinformationen zum Computer zu finden war und so auch von anderen Herstellern bei vorinstallierten Systemen zu finden ist.

Da das installierte Windows nicht aktiviert war, wollten wir diesen Schritt schnell durchführen. Aus einer schnellen Aktivierung wurde jedoch leider nichts, denn es erschien prompt die Anzeige, dass kein Original Lizenzschlüssel eingegeben sei, was wir so von einem vorinstallierten System nicht kennen und was so auch nicht vorkommen darf.

Aus diesem Grund haben wir im Anschluss einfach mal das mitgelieferte Rettungsmedium ausprobiert, mittels welchem man das Betriebssystem angeblich in den Werkszustand zurücksetzen kann. Da uns das Testsystem auch nicht direkt von Joule Performance übergeben wurde, sondern durch die für Deutschland zuständige PR-Agentur konnten wir durch diesen Schritt auch eventuell geänderte Einstellungen oder Softwareinstallationen bzw. Deinstallationen ausschließen.

Als Rettungsmedium liegt dem Core 5 ein USB 3.0 Stick bei. Bootet man von diesem USB-Stick so kann man das gesamte System in einer knappen halben Stunde neu einrichten.
Nach der erneuten Einrichtung viel uns jedoch gleich auf, dass das System nun noch abgespeckter ausfällt, als im Auslieferungszustand. Der Unterschied lag hierbei in dem nicht mehr vorhandenen Bildschirmhintergrund.

Mit einem Blick auf die Windowsaktivierung zeigt sich leider das gleiche Bild wie vor dem Zurücksetzen des Systems. Da sich auf der Rückseite unseres Testsystems ja eine entsprechende Windowslizenz befand, haben wir nun einmal diesen Lizenzschlüssel mit der Endung des seitens Joule Performance eingegebenen Lizenzschlüssels verglichen. Hierbei stellte sich schnell heraus, dass man zur Einrichtung des Systems sowie zur Erstellung des Rettungsmediums einen anderen Lizenzschlüssel verwendet hat. Mit dem aufgeklebten Lizenzschlüssel war eine Produktaktivierung dann problemlos möglich.
Unser Verdacht liegt daher nahe, dass Joule Performance jedes System mit einem bestimmten Lizenzschlüssel aufsetzt, welcher dann vor der Auslieferung nicht abgeändert wird.

Da dies bei dem ein oder anderen Käufer eventuell für eine große Verzweiflung sorgen kann, sollte Joule Performance den Einrichtungsprozess nicht nur in diesem Bereich überdenken, sondern auch im Bereich der vorinstallierten Software sowie der vorinstallierten Treiber, denn auch hier hatte man alles bei den in Windows integrierten Treibern belassen, wodurch man gerade bei einem solch performanten System mit entsprechenden Leistungseinbußen rechnen muss. Ohne jetzt schon die ersten Benchmarkergebnisse vorweg zugreifen, konnten wir durch die Installation aller Treiber im 3DMark Time Spy eine Leistungssteigerung verbuchen, welche für ein Plus von knapp 300 Punkten im Vergleich zum Auslieferungszustand sorgte.


Leisung:

Mit seiner Hardwareausstattung dürfte der Core 5 von Joule Performance nicht nur genügend Power für den Officealltag aufweisen sondern natürlich auch für die aktuellen Grafikkracher in hoher Auflösung. Wie die Leistung in der Praxis ausfällt, zeigen wir euch in diesem Testabschnitt.

Dank des übertakteten Intel Core i5-8700K CPU und der verbauten ASUS GeForce GTX 1080 STRIX Grafikkarte ist der Core 5 schnell genug, um alle aktuellen Spiele ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Dies ist nicht nur in Full HD und somit bei einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten problemlos möglich, sondern auch in QHD mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten. Je nach herangezogenem Game ist sogar eine ruckelfreie Wiedergabe in der hohen 4K- bzw. UHD-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten möglich.
In unserem Test liefen selbst Spiele wie "The Witcher 3" und "Project Cars 2" mit über 60 Bildern pro Sekunde. In GTA V und "Assassins Creed: Origins" erreichten wir diese magische Marke nicht ganz. Mit 56,4 bzw. 43,8 FPS sind die beiden Titel aber dennoch noch als spielbar zu bezeichnen.

Der auf 5 GHz übertaktete Intel Core i5-8700K bringt es im Cinebench 15 im Multicore-Setting auf sehr gute 1.1483 Punkte. Der 16 GB große DDR4-Arbeitsspeicher bringt es mit seinen Taktraten von 3.000 MHz und seinen Zugriffszeiten von CL15 auf eine Speicherbandbreite von üppigen 34,51 GB/s und ist damit auch aufgrund des Dual-Channel-Interfaces sehr schnell.

Die Samsung-SSD liest und schreibt Daten mit 2978,1 bzw. 1434,8 MB/s und erreicht so fast die maximalen Übertragungsraten, welche man über den verwendeten M.2-Steckplatz aktuell erreichen kann. Für die eigene Spiele- und Datensammlung wurde von Joule Performance außerdem eine 2-TB-Festplatte verbaut. Bei der verbauten WD Blue Festplatte handelt es sich zwar nicht um die schnellste ihrer Art, jedoch bringt diese es auf eine immer noch gute Übertragungsraten von knapp über 200 MB/s. Im Komprimierungstest von 7-Zip erreicht der Testrechner damit sehr gute 35.153 MIPS.





Wir konnten die seitens Joule Performance eingestellten, recht moderaten Taktraten in unserem Test zudem noch etwas anheben. Bei einer Spannung von 1,41 V erreichten wir einen Takt von 5,3 GHz und konnten die CPU somit 300 MHz schneller betreiben, als es der Auslieferungszustand vorsieht.

Die verbaute ASUS Grafikkarte konnte in unserem Test mit einem Takt von 2.065 MHz betrieben werden.


Systemlautstärke und Temperaturen:

Das eine aktuelle Coffe-Lake-CPU sowie die im Core 5 verbaute GTX 1080 mit zu den effizientesten Gamingkomponenten am Markt gehören dürfte vielen Lesern bewusst sein. Dementsprechend leise kann ein solches System bei serienmäßigen Taktraten gekühlt werden. Da ein übertaktetes System bekanntlicherweise eine größere Abwärme produziert, wurde der Core 5 mit einer potenten Wasserkühlung ausgestattet, bei welcher nicht nur eine leistungsstarke Pumpe, sondern auch ein 360-mm-Kupferradiator verbaut wurde. Die verbauten Corsair Lüfter werden wie auch die eingesetzte Wasserpumpe temperaturabhängig über das Mainboard gesteuert.

Im Auslieferungszustand waren seitens Joule Performance jedoch leider keine speziellen FAN-Settings hinterlegt worden, wodurch die verbauten Lüfter schon während des ersten Bootvorgangs immer wieder für wenige Sekunden hochdrehten und dann wieder in einen fast lautlosen Zustand übergingen. Da ein solch schwankender Geräuschpegel noch störender als ein durchgehendes, leises surren ist, haben wir uns die Lüftereinstellungen gleich nach der Installation der entsprechenden ASUS-Software noch einmal genauer angeschaut. Wir haben uns bei dem uns zur Verfügung gestellten Testsystem dann für die Einstellungsvariante „Silent“ entschieden. Diese Einstellung ist seitens ASUS in der entsprechenden Software als eine der verschiedenen Voreinstellungen hinterlegt und regelt die verbauten Lüfter so, dass sie erst recht spät hochgeregelt werden.
Bei diesen Einstellungen können gerade bei einer hohen Auslastung etwas höhere Temperaturen entstehen. Das herangezogene Testsystem konnte dennoch alle Testabschnitte problemlos absolvieren.
Die maximale CPU-Temperatur lag im übertakteten Zustand und unter Volllast bei 72°C. Die verbaute GPU kam nicht über 69°C.


Fazit:

Mit dem Core 5 hat Joule Performance ein sehr potentes System auf die Beine gestellt, welches in unserem Test aber dennoch mit ein paar kleinen Schwächen zu kämpfen hatte. Was die verbaute Hardware angeht, gibt es im Bereich der gebotenen Performance nichts auszusetzen. Diese ist ausreichend hoch, um alle aktuellen Spiele mindestens mit einer QHD-Auflösung spielen zu können. Wem die gebotene Leistung dennoch nicht ausreicht, kann das System dank der potenten Kühlung noch weiter übertakten. Joule Performance hat bei dem Core 5 jedoch nicht nur hochwertige Hardware verbaut, sondern man hat hier auch fast durchweg auf eine sehr saubere Verarbeitung geachtet. Einzig der leicht beschädigte Radiator hat aus unserer Sicht in einem System, welches sich in dieser Preisklasse bewegt, nichts zu suchen. Neben diesem technischen Mangel mussten wir leider auch feststellen, dass man seitens Joule Performance im Bereich der Wasserkühlung zum Teil nicht genau die Komponenten verbaut hat, welche man in den Spezifikationen angeben hat. Der größte Kritikpunkt ist aus unserer Sicht in dem vorinstallierten Betriebssystem zu finden. Wo man bei der Wasserkühlung sowie der Verkabelung noch viel Liebe ins Detail gesteckt hat, wurde im Bereich des Betriebssystems lediglich eine Grundinstallation ausgeführt, bei der noch nicht einmal der eingegebene Lizenzkey mit dem zum System erworbenen Lizenzkey übereinstimmt. Aus diesem Grund bekommt man bei einem Registrierungsversuch einen Hinweis auf einen uingültigen Lizenzschlüssel angezeigt. Weiter geht es dann bei der fehlenden ASUS-Software sowie aktuellen Treibern. Bei Letzteren waren die Windowseigen Treiberversionen installiert, welche im Gegensatz zu aktuellen Treibern Performanceeinbußen mit sich bringen. Leider war auch das Lüftermanagement nicht perfekt eingestellt, wodurch die verbauten Lüfter auch im Idle andauernd wieder aufdrehten und so für eine erhöhte Geräuschkulisse sorgten. Das beigelegte Rettungsmedium bringt einem im Vergleich zu einem normalen Windowsinstallationsstick keinerlei Vorteile. Hier hätten wir es gut gefunden, wenn Joule Performance ein Abbild von einem „ordentlich“ aufgesetztem Betriebssystem auf den mitgelieferten USB-Stick gepackt hätte. Preislich liegt das von uns in diesem Test herangezogene Core 5 Gaming System aktuell bei knapp 3050€.





Pro
  • Hochwertige Hardware
  • Hohe Leistung
  • Sehr saubere Montage (ausgenommen Beschädigung am Radiator)



Contra
  • Beschädigter Radiator
  • Schlechte Lüftereinstellungen
  • Keine aktuellen Treiber und Herstellersoftware (ASUS) installiert (Hierdurch auch ein zerrüttetes Beleuchtungskonzept und nicht durchweg blau beleuchtet)
  • Teilweise andere Komponenten verbaut, als in den Spezifikationen angegeben
  • Werksseitig eingegebener Lizenzschlüssel unterscheidet sich vom erworbenen Lizenzschlüssel
  • Rettungsmedium ist eine schlichte Neuinstallation und kein Systemabbild




Design (Auslieferungszustand)

Verarbeitung

Ausstattung

Leistung

Lautstärke (Auslieferungszustand)

Preis






Wir danken Joule Performance sehr für die Bereitstellung des Testmusters.



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